Ein einzigartiges Naturdenkmal stellt der Gipsbruch Kittelsthal dar. Hier wurde schon im 16. Jhdt. Kalkstein (Gips, Anhydrit) abgebaut. Auf einem seiner Landinspektionen wurde der Geheimrat Joh. Wolfg. Goethe bereits 1784 auf den Gipsbruch aufmerksam und fertigte eine Gesteinslageskizze an. Auf seine Veranlassung wurde bei anstehenden Arbeiten am Weimarer Stadtschloss Kalkstein aus Kittelsthal -auch Kittelsthaler Marmor genannt- verwandt. Der Gipsbruch Kittelsthal war bis 1960 in Betrieb.
Heute sind noch Reste eines Kalkofens zu sehen. Der Bruch ist ein geologisches Naturdenkmal. Informationen zum Geopark Inselsberg – Drei Gleichen finden Sie unter thueringer-geopark.de

(Bild & Text-Quelle: Ruhla.de)