Meiningen ist eine Mittelstadt und eine bekannte Kulturstadt in Südthüringen. Sie ist ein Mittelzentrum sowie Kreisstadt und gleichzeitig die größte Stadt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Meiningen gilt als das Kultur- und Justizzentrum Südthüringens und stützt sich wirtschaftlich im Wesentlichen auf die Hightech-Branche, den Maschinenbau, den Tourismus sowie auf verschiedene Gesundheitseinrichtungen. Die Stadt gehört zur Region Franken.

Meiningen liegt an der Werra und besitzt im Stadtzentrum ausgedehnte Parkanlagen und zahlreiche klassizistische Bauwerke. Die noch von den mittelalterlichen Wassergräben der einstigen Stadtbefestigung umschlossene historische Altstadt wird von einem eklektizistischen Stadtviertel und Fachwerkbauten sowie Bürgerhäusern geprägt. Umgeben ist das Stadtzentrum von weitläufigen, mit Villen und Gärten durchsetzten Wohngebieten.

Gegründet von Angehörigen eines germanischen Stammes[2] wurde Meiningen 982 erstmals urkundlich erwähnt. Zum Hochstift Würzburg gehörend und als Zentrum einer Mark entwickelte es sich bald zur bedeutendsten Stadt im heutigen südthüringer Raum. Diese Position konnte sie ab 1583 als Verwaltungssitz des Henneberger Landes und ab 1680 als Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen bis in das 20. Jahrhundert behaupten. Bekannt wurde die Stadt auch durch eine tiefgreifende Theaterreform unter Herzog Georg II. und eine große Blütezeit der Meininger Hofkapelle unter der Führung bekannter Dirigenten wie Hans von Bülow und Max Reger.

Quelle: Wikipedia