Der Thüringer Wald hat Kletterregionen mit verschiedensten Routen. Egal ob Anfänger oder Profi, hier findet jeder für sich den richtigen Weg auf den Gipfel.

Mit über 170 Kletterwegen an ca. 20 Wänden und Gipfeln im roten Porphyrgestein, ist der Lauchagrund neben dem Falkenstein das bedeutendste Klettergebiet Thüringens. Die zahlreichen Felsmassive bieten Kletterwege in nahezu allen Schwierigkeiten. Die Wege sind weitgehend saniert und mit Ring- bzw. Bohrhaken ausgestattet. Bis zu 50 m hohe Felsen ermöglichen abwechslungsreiche Klettertouren, vom Plattenklettern (Angstwand) über steile Routen (Teufelsgrat, Habichtskopf, Roter Turm) oder 2-Seillängen-Touren am Aschenbergstein. Die Kletterfelsen sind über gut befestigte Wege zu erreichen….und hier ein Link zum Deutschen Alpenverein und Landesverband Thüringen.

Auf Grund der Geologie des Thüringer Waldes, wird dem Klettersportler eine facettenreiche Vielfalt an Gesteinen und Formen geboten. Die Geschichte unseres Mittelgebirges zum Anfassen findet man zum Beispiel in den Tälern des Thüringer Schiefergebirges, in denen sich 500 Millionen Jahre alter Schiefer befindet. Gesteine aus dem Eis, dem Vulkan und dem Meer machen deutlich, in welche Zeiten der Erdgeschichte das Mittelgebirge Thüringer Wald entstanden ist.